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Jugendgruppe auf Steg - Fotocredit: photocase.com

Sofrei Standards

Standards f├╝r Freizeiten der Evangelischen Jugend

(Beschlossen vom JUR├ľ am 21. Mai 2000)

Vorwort

Diese Richtlinien sind ein Standard, zu deren Einhaltung die EJ├ľ und ihre Gliederungen gem. ┬ž 3 OdEJ├ľ sich selbst verpflichten. Sie wurden vom Jugendrat f├╝r ├ľsterreich am 21. Mai 2000 beschlossen und bed├╝rfen f├╝r ihre ├änderung der 2/3 Mehrheit.

1. Was ist eine evangelische Freizeit?

Nach ┬ž 1 der Ordnung der EJ├ľ ist die Evangelische Jugend mit der Durchf├╝hrung, Gestaltung und F├Ârderung der au├čerschulischen Jugendarbeit von der Evang. Kirche beauftragt.

Jede Freizeit verfolgt das Ziel evangelischer Jugendarbeit: das Evangelium von Jesus Christus jungen Menschen in ihnen angemessenen Formen nahezubringen. Es geht dabei um einen lebendigen, menschenfreundlichen und lebensf├Ârdernden Gott, der ganzheitliches Leben und Liebe m├Âchte, anbietet und schenkt. Kinder und Jugendliche werden durch die Frohe Botschaft zu einem sozialen, diakonischen und lebensbejahenden Leben eingeladen und bef├Ąhigt. Wir legen Wert darauf, da├č Glaubensweitergabe lebensnah ist, und die Fragen der Kinder und Jugendlichen ernst genommen werden.

Wir wollen eine gemeinschaftliche Vorbereitung und Durchf├╝hrung von Andachten/Jugendgottesdiensten ist insbesondere im Blick auf unseren Auftrag zum Priestertum aller Gl├Ąubigen (zit. Martin Luther).

Die evangelischen Kinder- und Jugendfreizeiten wollen den TeilnehmerInnen eine attraktive und gelungene Gemeinschaft anbieten. FreizeitleiterInnen und MitarbeiterInnen sollen glaubw├╝rdige und hilfreiche KontaktpartnerInnen sein, die Mut machen, zu Gemeinschaft, zu Beziehung und lebensf├Ârdernder Begegnung. Wir leben vom Engagement und der Kreativit├Ąt der ehrenamtlichen und hauptamtlichen MA. In Einbeziehung ihrer Pers├Ânlichkeit wird auf eine vielf├Ąltige altersgerechte und wohltuende Freizeitgestaltung geachtet.

Werbung f├╝r Gruppen und Str├Âmungen, die nicht der Evangelischen Kirche angeh├Âren ist nur unter der Ma├čgabe gestattet, da├č sie im vorhinein mit der Freizeitleitung abgesprochen wurde und den Zielsetzungen der EJ├ľ nicht widerspricht.

2. Kooperationsveranstaltungen /-freizeiten

Bei Kooperationsveranstaltungen mit Pfarrgemeinden bzw. anderen Organisationen sind diese Richtlinien dem/der PartnerIn zur Kenntnis zu bringen. Die Verantwortung daf├╝r liegt bei der mitveranstaltenden Gliederung der EJ gem. ┬ž 3 OdEJ├ľ. S├Ąmtliche Informationen ├╝ber diese Freizeit m├╝ssen dieser EJ-Gliederung vorgelegt werden.

3. Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen

Das Leitungsteam einer Freizeit/Team: Jedes Team besteht aus mindestens 2 MA. Pro angefangenen 8 TN mu├č mindestens 1 MA mitfahren. Bei speziellen Freizeiten (Behinderte, Kleinstkinder, ...) sollen entsprechend mehr MA mitfahren.

Geschlecht: Auf gemischtgeschlechtlichen Freizeiten mu├č pro Geschlecht mindestens 1 MA (unabh├Ąngig von der Gesamtzahl) mitfahren.

Alter: Auf allen Freizeiten mu├č mindestens einE gesamtverantwortlicheR MA eigenberechtigt und vollj├Ąhrig sein. DieseR MA tr├Ągt die Verantwortung f├╝r alle nicht eigenberechtigten MA.

Nicht-eigenberechtigte MA sind rechtlich nur eingeschr├Ąnkt in der Lage, f├╝r die Handlungen der Gruppe ├╝ber die sie die Aufsicht haben, zu haften. Sie m├╝ssen mindestens 14 Jahre alt sein.

Aufsichtspflicht: Alle MA erhalten kollektiv und ungeteilt die Aufsichtspflicht ├╝ber die TN bei der ├ťbergabe durch die Eltern am Beginn der Freizeit, diese Aufsichtspflicht endet mit ├ťbergabe an die Eltern.

Die MA haben angemessen daf├╝r Sorge zu tragen, da├č den TN kein Schaden an Leib, Seele, Leben und Gesundheit widerf├Ąhrt.

Ausbildung: Durch Aus- und Fortbildungsma├čnahmen sowie durch pers├Ânliche Betreuung wird die Qualit├Ąt und Qualifikation der ehrenamtlichen und hauptamtlichen FreizeitleiterInnen und MA gesichert. Sie wird von den EJ-Gliederungen angeboten und falls erforderlich eingefordert.

Dokumentation: Jede Freizeit mu├č, was Vorbereitung, Durchf├╝hrung und Freizeitbudget betrifft, dokumentiert werden und nachvollziehbar sein. ├ťber die Freizeiten soll ein Bericht verfa├čt werden, welcher die Freizeitreflexion, die wichtigsten Ereignisse und besondere Vorkommnisse enth├Ąlt. Dieser Bericht ist der veranstaltenden Gliederung zu ├╝bergeben.

Rechtliche Information: Die am Freizeitort geltenden Gesetze sind zu beachten (Dies gilt genauso f├╝r Freizeiten im Inland wie f├╝r solche im Ausland. ZIELORT!) Die TN sind ├╝ber die gesetzlichen Regelungen angemessen zu informieren.

Getr├Ąnke, Rauchen, Ausnahmen: Es gelten die Altersgrenzen der Jugendschutzgesetze, MA sind an ihre Vorbildwirkung zu erinnern. Kritische Auseinandersetzung mit Konsumverhalten und Sucht ist zu f├Ârdern.

Erziehungsmittel: Gewalt darf nicht angewandt werden. Grobe Verst├Â├če m├╝ssen der veranstaltenden Gliederung mitgeteilt werden.

Bei Gefahr im Verzug oder wiederholt auff├Ąlligem Verhalten kann der/die FreizeitleiterIn zum Wohl der Gruppe Konsequenzen setzen.

Auf jeden Fall mu├č mit der/dem/den Betroffenen (MA+TN) ein ausreichend kl├Ąrendes Gespr├Ąch gef├╝hrt werden. Ungeeignet sind Strafen auf Verdacht und Kollektivstrafen.

Die/Der FreizeitleiterIn hat das Recht die st├Ârende(n) Person(en) von der Freizeit zu verweisen.

4. Vorbereitung und Durchf├╝hrung

Die FreizeitMA m├╝ssen sich in der Vorbereitung zum gegenseitigen Kennenlernen und zur gemeinsamen Programmplanung treffen.
Das Freizeitteam ist in seiner gesamten T├Ątigkeit (Vorbereitung, Durchf├╝hrung, Freizeitbudget, ...) gegen├╝ber der jeweiligen Gliederung der EJ verantwortlich.

Jedenfalls ist darauf zu achten, da├č ├╝ber die gesamte Freizeit ein inhaltlich durchgeplantes Programm besteht.

Bei Kinderfreizeiten soll ein Elternabend abgehalten werden. Auf jeden Fall ist ein ausf├╝hrlicher Freizeitbrief zu verfassen.

Finanzielles: Die Verantwortung tr├Ągt die/der FreizeitleiterIn und die veranstaltende Gliederung.
Kalkulation: Die Kalkulation der Freizeit mu├č einsichtig und nachvollziehbar sein und als Teil der Freizeitdokumentation beigef├╝gt werden. Leitlinien zur Kalkulation werden von der EJ├ľ herausgegeben.
Den MA ist eine ad├Ąquate Anerkennung zu geben.